Klassische Funkschlüssel: Kurze Impulse, geringe Strahlung
Klassische Funkschlüssel sind nach wie vor in vielen Fahrzeugen im Einsatz. Bei Betätigung des Knopfes sendet der Schlüssel einen kurzen Funkimpuls. Die Strahlung im Nahbereich ist zwar mittelstark, jedoch nur von sehr kurzer Dauer. Während der Ruhezeit strahlt der Schlüssel nicht, was die Strahlungsbelastung minimiert.
Strahlungswert:
Keyless Go: Funkimpulse nur bei Bedarf
Moderne Autoschlüssel mit Keyless-Go-Technologie bieten den Vorteil, dass das Fahrzeug geöffnet und gestartet werden kann, ohne den Schlüssel ins Zündschloss einführen zu müssen. Der Schlüssel enthält einen RFID-Chip, der nur dann ein Signal sendet, wenn er sich in Reichweite des Fahrzeugs befindet, etwa beim Nähern oder Berühren des Türgriffs. Dadurch wird die Strahlung nur bei Bedarf aktiviert und bleibt im Alltag vergleichsweise gering.
Strahlungswert:
Warum sind Hydraulikaufzüge elektrobiologisch vorteilhaft?
Da sich die Hauptquellen für elektromagnetische Felder ausserhalb der Wohnbereiche befinden, minimieren sie die Strahlenbelastung deutlich.
„Smart“-Keys: Bluetooth und regelmässige Impulse
Smart-Keys, auch als „KeyFobs“ bekannt, setzen zunehmend auf Bluetooth Low Energy (BLE), um das Fahrzeug zu entsperren oder zu starten. Diese Schlüssel senden regelmässig kurze Funkimpulse, meist alle paar Sekunden. Die Strahlung ist zwar schwach, doch wenn der Schlüssel häufig in der Nähe des Körpers getragen wird, kann die Strahlenbelastung durch die Nähe zur Quelle steigen.
Strahlungswert:
Smartphone als Schlüssel: Dauerhafte Bluetooth-Signale
In vielen modernen Fahrzeugen ist es mittlerweile möglich, das Smartphone als Schlüssel zu verwenden. In diesem Fall bleibt das Bluetooth-Modul des Handys ständig aktiv, um das Fahrzeug zu erkennen. Anders als bei anderen Schlüsseln, die nur bei Bedarf ein Signal senden, wird beim Smartphone dauerhaft ein schwaches BLE-Signal ausgestrahlt. Da sich das Smartphone meist in unmittelbarer Körpernähe (z.B. in der Tasche) befindet, ist die Strahlenbelastung hier höher.
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Generelle Strahlungswerte und ihre Zusammenhänge
Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass Funkschlüssel, die auf niedrigen Energieverbrauch optimiert sind, auch weniger Strahlung erzeugen. Technologien wie Low Power RF (315 MHz, 433 MHz, 868 MHz) oder RFID (10 kHz bis <20 MHz) minimieren die Strahlung, indem sie mit geringem Stromverbrauch auskommen. Bei Bluetooth Low Energy (2,4 GHz) hingegen können die Strahlungswerte, besonders bei Fahrzeugen, die BLE für das Entsperren nutzen, steigen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn das Fahrzeug ständig nach einem Signal sucht.
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Fazit: Strahlungsbelastung variiert je nach Technologie und Nähe zum Fahrzeug
Die Strahlungsbelastung durch Auto-Funkschlüssel ist im Allgemeinen gering, kann jedoch je nach verwendeter Technologie und der Nähe zum Fahrzeug variieren. Bei klassischen Funkschlüsseln und älteren Keyless-Go-Systemen ist die Strahlung in der Regel von kurzer Dauer und unproblematisch. Moderne Systeme, die auf kontinuierliche Bluetooth-Verbindungen setzen, erhöhen jedoch die Strahlenbelastung, vor allem bei häufiger Nutzung und direkter Nähe zum Körper. Fahrzeuge, die Bluetooth Low Energy (BLE) nutzen, senden oft starke Signale aus, um Schlüssel oder Smartphones zu erkennen. Dies kann in Bereichen wie Schlafzimmern zu erhöhten Strahlungswerten führen, insbesondere wenn sich das Fahrzeug oder die Garage in unmittelbarer Nähe befinden.
Wir sind Experten auf diesem Gebiet und beraten Sie gerne!
Wenn Sie Fragen zur Strahlungsbelastung von Auto-Funkschlüsseln haben oder eine individuelle Beratung wünschen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. MPA unterstützt Sie mit fundierten Informationen und massgeschneiderten Empfehlungen, um Ihre Bedenken in Bezug auf Elektrosmog und Strahlungsbelastung zu adressieren.
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