Inhaltsverzeichnis

1. Umgebung und äussere Einflüsse

  • Hochspannungsleitungen:
    Keine in einem Umkreis von 250–500 m.

  • Bahnanlagen:
    Keine Bahnanlage im Umkreis von 200 m.

  • Mobilfunkantennen:
    Keine Mobilfunkanlagen im Umkreis von 200–300 m (bei Gemeinde/Bauamt geplante Anlagen erfragen). Achtung: Auch über 400 m können noch hohe Felder auftreten.

  • Trafostationen:
    Keine Trafostationen in unmittelbarer Nähe.

  • Funkamateure:
    Keine Antennenanlagen auf Nachbardächern.

  • Tunnel:
    Die Wohnung liegt nicht über einem Bahn- oder Strassentunnel.

  • Flughafen:
    Kein Flughafen oder Flugplatz mit Radar- und Funkanlagen in der Nähe.

2. Gebäude und Wohnung

  • Baumaterial:
    Feldableitende Strukturen vorhanden (z. B. Beton mit Armierungseisen; besser als Backstein oder Holz).

  • Photovoltaikanlagen:
    Keine PV auf dem Dach installiert oder geplant. Keine Wechselrichter oder PV-Steigleitungen in Schlaf-/Wohnraumnähe.

  • Keller:
    Keine Elektro-, Wasser-, Kabelfernseh- oder Heizungsleitungen direkt unter der Wohnung.

  • Fenster:
    Hochwertige, mehrfach verglaste Fenster (ideal: Metalldampfbeschichtet). Keine direkte Sicht auf Mobilfunkantennen oder Stromanlagen. Metallene Fensterläden oder Storen zur Dämpfung.

  • Bodenheizung:
    Neueren Datums (kann elektrische Felder reduzieren).

  • Raumaufteilung:
    • Schlafzimmer grenzt nicht direkt an die Küche oder Nachbarwohnungen.
    • Elektrosicherungen nicht an Schlafzimmerwänden.
    • Keine Raumthermostate im Schlafbereich.

3. Weitere Umweltfaktoren

  • Baujahr des Gebäudes:
    Dicke Wände bevorzugt (bessere Abschirmung gegen elektromagnetische Felder).

  • Verkehrsanbindung:
    Keine direkte Lage über/unter U-Bahn oder Tramlinien (vermeidet zusätzliche elektromagnetische Felder). Smart Home & Elektroanlagen: Möglichkeit, elektrische Anlagen und Smart-Home-Systeme nach Bedarf komplett abzuschalten.

  • Wohnlage:
    Ruhige, ländliche Gebiete sind meist weniger belastet als Städte.

  • Nachbarn:
    Nutzung vieler elektronischer Geräte durch Nachbarn kann die Belastung erhöhen – ggf. erkundigen.

4. Weitere Hinweise

  • Elektrosmog-Messung:
    Falls unsicher, vor Ort mit einem geeigneten Messgerät überprüfen (Messungen können jedoch sehr ungenau sein).

  • Beratung:
    Bei Fragen oder Unsicherheiten professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen, um ein niedrig belastetes Zuhause zu finden.

Fazit

Die elektromagnetische Belastung in Wohnräumen kann einen erheblichen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Mit dieser Checkliste kannst du gezielt nach Wohnungen suchen, die eine geringe Strahlenbelastung aufweisen. Achte besonders auf die Umgebungsfaktoren und die Beschaffenheit des Gebäudes, denn diese lassen sich nach dem Einzug kaum mehr verändern. Investiere lieber vorab Zeit in die sorgfältige Prüfung dieser Kriterien, um langfristig in einer elektrosmog-armen Umgebung leben zu können. Deine Gesundheit wird es dir danken.

Wir sind Experten auf diesem Gebiet und beraten Sie gerne!

Wenn Sie Fragen zur Strahlungsbelastung eines Wohnobjektes haben oder eine elektrobiologische Messung wünschen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. MPA unterstützt Sie mit fundierten Informationen und massgeschneiderten Empfehlungen, um Ihre Bedenken in Bezug auf Elektrosmog und Strahlungsbelastung zu adressieren.

Für einen konkreten Kauf- oder Mietentscheid bietet der Elektrosmog-Check vor dem Immobilienkauf eine fachliche Objektbeurteilung vor Ort.

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